Achim Barsch

Begegnungen

   
             
 
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Die hier versammelten Beiträge setzen sich in essayistischer Form mit der eigenen Arbeit und mit der von S.J. Schmidt auseinander. Sie tragen daher eine persönliche Note, die auch die menschliche Beziehung zu ihm als Kollege, als akademischer Mitstreiter oder als Freund nicht auslässt.

Die Beiträger wurden von den Herausgebern eingeladen, Ihre eigene Forschungs- und Fortschrittsgeschichte mit ihren Wechselbezügen zu S.J. Schmidt und seinen Arbeiten samt theoretischer Konzepte, Hypothesen und Modelle darzustellen. Gemeinsame wissenschaftliche Grundsätze, Leitideen und Forschungsinteressen sollten dabei ebenso thematisiert werden wie Differenzen und eine Einschätzung der Entwicklungen aus heutiger Sicht.

In diachroner Reihenfolge gelesen, ergeben diese biografischen, wissenschaftsgeschichtlich orientierten Artikel eine Reihung von Forschungs- und Theoriegeschichten, in denen sich die wissenschaftlichen Konzeptionen von S.J. Schmidt, seinen Kollegen, Weggefährten und Kritikern spiegeln. Die grundlegende Orientierung an Analytischer Philosophie und Wissenschaftstheorie, der non-statement-view von Theorien, die erkenntnistheoretische Fundierung im Radikalen Konstruktivismus, die Umstellung literaturwissenschaftlicher Fragestellungen auf empirisch beantwortbare, mit theoretisch fundierten Hypothesen zu erklärende Forschungsprobleme und die damit verbundene Verwendung von Methoden der empirischen Sozialforschung sowie die vermutete Normativität der literarischen Konventionen der ETL bilden einige der - teils kontrovers diskutierten - Berührungspunkte, die in den vorliegenden Beiträgen angesprochen werden. Insgesamt bilden die vorliegenden Beiträge die Basis für das wissenschafthistorisch ausgerichtete Vorhaben, Leitideen und Leitkonzepte für einzelne Zeitphasen, Arbeitsbereiche und Personengruppen herauszufinden, die sich - unabhängig von biografischen Zufälligkeiten durchgesetzt haben.

 

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